Logos & Logik
FOLIA FUGITIVA COMPONO Info
In der griechisch-römischen Mythologie gab es die berühmte Sibylle von Cumae (eine Prophetin). Sie schrieb ihre Orakelsprüche und tiefgründigen Weisheiten auf lose Blätter (folia im Lateinischen, phylla im Griechischen). Diese legte sie lose in ihrer Höhle aus. Wenn der Wind hineinwehte, wurden die Blätter durcheinandergewirbelt. Die Ratsuchenden mussten die verstreuten Blätter mühsam einsammeln und wieder in die richtige Reihenfolge bringen, um den tieferen Sinn der Prophezeiung zu verstehen.
Das Konzept der losen Essays, die erst durch das richtige Einordnen ihren Sinn offenbaren, knüpft an diese Jahrtausende alte mythische Metapher an.
Gottfried Wilhelm Leibniz rang zeit seines Leben mit der exponentiell wachsenden Zettelwirtschaft aus der unerschöpflichen produktiven Fülle seines Wissens. Er entwickelte eine mathematische Ordnung, um Herr der Lage bleiben zu können. Sein Ordnungssystem des Einen im Vielen wuchs zu Monaden heran, einer natürlichen wie geistigen Welt vielschichtiger Bewußtseinsebenen, die vom selben göttlichen Seinsgrund durchdrungen sind. Bild
Dieses Inhaltsverzeichnis besteht aus lauter losen Blättern, die dann und wann umgeschichtet und neu sortiert werden, damit die Fragmente in einer Art Kaleidoskop ihren tieferen Sinn erlebbar machen.
Die losen Blätter werden von einem methodischen roten Sinn-Faden (I →) zusammengehalten, der mit einer römischen Ziffer und einem Pfeil in Reihenfolge kenntlich gemacht ist. Die so markierten Essays sind für ein tiefergehendes Verständnis der Zusammenhänge von Bedeutung.
INHALTSVERZEICHNIS
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Essays als Balkenwaage mäeutischer Annäherung
Die Welt als bipolare Struktur – Ethymologie des Wortes Essays – Essays als Waagschaalen wissenschaftlicher Strenge und literarischer Freiheit – Erstvorstellung des Logos-Check-Verfahrens – Gleichnisse als wissenschaftliches Erkenntnisinstrument. (E0)
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Das Schopenhauer-Haus Teil 1:
Die Begegnung mit dem Klischee
Un- und Missverständnisse über Arthur Schopenhauer – von einer KI fehlerhaft bestätigte Stereotypen – Schopenhauer aus vorurteilsfreier Sicht eines Kindes – Überwindung von Egoismus setzt dessen Existenz voraus – moralisches Streben ist ein dynamischer Prozess. (E2)
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Das Schopenhauer-Haus Teil 2:
Intentionale Voreingenommenheit der Datenlage
Antworten spiegeln die Intention von Fragen – Vereinfachungen auf Kosten der Wahrheit – statistische Verbreitung von Unsinn als Bestätigung von Trugschlüssen – Widerlegung des Stereotyps einer ‚akademischen Kränkung‘ Schopenhauers durch Hegel – mäeutische Annäherung von KI und Mensch durch die Entwicklung und Verfolgung gemeinsamer Fragen und Antworten. (E2)
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Echo und Narcissus als meta-physikalisches Phänomen
Ovids Erzählung des Mythos von Echo und Narcissus – tiefergehendes Verständnis des Phänomens des ‚Narzissmus‘ – Bildbetrachtung des gleichnamigen Gemäldes ‚Echo and Narcissus‘ von John William Waterhouse – metaphysische Analyse des Mythos – Narzissmus als Anti-Logos in der politischen Gegenwart – Beispiele ‚chiraler Blindheit‘ – nomozentrische Transfomation der Erkenntnisse in der Verbindung von Metaphysik zu Physik. (E3)
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I → Ikonoklasmus des Irrtums, Bildersturm auf Sinnbilder
Schöpfung als evolutionärer Prozess – Eigentumsfiktion des Urheberrechts – Ikonophobie und Ikonoklasmus – (meta)physikalische Phänomenologie der Bildbedeutungen – Triangulation der Sinne, Trigonometrie des Denkens – Reflexionsgesetze als Basis intuitiven und reflexiven Denkens – Reziproke Phasen-Synchronisation als Logos-Phänomen – Denkendes Sehen und sehendes Denken – Ikonoklasmus als ideologische Resonanzkatastrophe – Wahres, Schönes und Gutes – Dialogische Trigonometrie – Mussorgskys Bilder einer Ausstellung – Anhang: Aus der Feldforschung (E5)
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II → Die Lücke im Pentagramm – Blick in das Ontologik Labor
Mut zur Lücke – Studierzimmer – Des Pudels Kern – Sehendes Denken – Logisches und bildliches Verstehen – Es fährt ein Zug nach Nirgendwo – Dialog im Labor – Fazit – Konklusion – Das präzise Gleichnis – Ergebnis der Arbeit im Denk-Labor – Basis für den Logos-Check – Logos-Check des Theorems – Nomozentrische Transformation (E6)
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Eine physikalische Abwägung des ökonomisch Unwägbaren
Ein auf physikalischer Ökonomie basierendes Anlagekonzept – hochgradige Komplexität erfordert energetische Fusionskräfte – Fusion von Energie und Intelligenz – Wohlstandsformel und Ephemerisierung nach Buckminster-Fuller – Neutralisation ökonomischer Unwägbarkeiten durch Kenntnis physikalischer Scherkräfte – Transformation der gewonnenen Erkenntnisse in formale und semantische Ausdrucksformen. (E1)
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Untergang in Feierlaune – Hypertrophien des Macht- und Massenwahns
Ideologisch motivierte Kategorienfehler – Semantische Analyse totalitärer Intentionen – Hermann Brochs Massenwahntheorie – Bildanalphabetismus – Links und Rechts als Kategorienfehler politischer Verortung – Dramaturgie des Massenwahns – DFB-Torhymnen feiern den Untergang – Felix the Cat und das Glück des Bombens – Deutschland als Export-Meister des Anti-Logos – Personifizierter Faschismus – Ereignishorizonte der Kontrafaktizität – Epistemologische Live-Berichterstattung – Realitätstunnel (E4)
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Rudolf Steiner – ein verkannter Verkenner?
Mäeutik einer eristischen Algorithmik
Eristische Dialektik – Herausgeber von Universalfaulheit – Epistemologische Feldforschung – Satisfaktionsfähige Algorithmen – Philosophischer Dialog zwischen Logikon und ChatGPT – Dramaturgie des Massenwahns – Eristische Analysen – Eristisches Nachtreten – Konklusion (E7)